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Variantenvergleich

Der Variantenvergleich für die Neubaustrecke (NBS) zwischen Zeppelinheim und Mannheim-Waldhof wird in drei Schritten durchgeführt: Im ersten Schritt wird die Güterverkehrsanbindung der Bestandsstrecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke (Varianten a bis d) betrachtet. Im zweiten Schritt wird die Streckenführung zwischen Lorsch und Mannheim (Varianten e und f) ermittelt. Anschließend werden die sechs Hauptvarianten (I bis VI) untersucht. Ziel dieser Untersuchung ist es, eine Vorzugsvariante zu ermitteln.

Dabei prüft die Bahn auch die Variantenvorschläge aus der Region transparent und ergebnisoffen.

Auf der siebten Sitzung des Beteiligungsforums im Juni 2019 stand das Bewertungsergebnis der vier möglichen Güterverkehrsanbindungen im Raum Weiterstadt und Umgebung im Mittelpunkt. Die „Kurze Weiterstädter Kurve“ (Variante a) ging dabei als Vorzugsvariante hervor und wurde deswegen in den großräumigen Vergleich aufgenommen.

In der am 6. Dezember 2019 erfolgten Sitzung des Beteiligungsforums stellte die Bahn den Forumsmitgliedern die Ergebnisse der Variantenuntersuchung zwischen Lorsch und Mannheim vor. Als Vorzugsvariante wurde die „Schnelle Tunneldiagonale“ (Variante e3) präsentiert, die im Vergleich am besten abschnitt.

Interaktive Karte

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Güterverkehrsanbindung Mainz–Darmstadt, Varianten a–d

Für den nördlichen Bereich der Neubaustrecke gibt es insgesamt vier Varianten zur Güterverkehrsanbindung Mainz–Darmstadt.

Die von der Bahn entwickelte Variante d wird im südlichen Abschnitt aufgrund eines Vorschlags aus der Öffentlichkeit angepasst. Die Variante d (neu) wird in den weiteren Variantenvergleich anstelle der Variante d aufgenommen.

Trassenführung südlich Lorsch, Varianten e und f

Für den südlichen Bereich der Neubaustrecke im Abschnitt Lorsch–Mannheim-Waldhof wurden zwei Trassierungskorridore (e und f) betrachtet.

Im Rahmen der Variantenuntersuchung wurden im Detail acht verschiedene Varianten der beiden Korridore untersucht, drei diagonale Streckenführungen und fünf Bündelungsvarianten östlich und westlich der A 67. Die Prüfung nach verkehrlichen, umweltfachlichen, technischen und wirtschaftlichen Kriterien ergab, dass die Variante e3, auch die „Schnelle Tunneldiagonale“ genannt, für Mensch und Umwelt am verträglichsten ist.

Hauptvarianten I–VI