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2. Sitzung der AG 5: Geländegleiche Trassenführung mit bergmännischem Tunnel verglichen

Am 26. Oktober 2017 trafen sich die etwa 30 Mitglieder der Arbeitsgruppe „Pfungstadt–Lorsch“ zum zweiten Mal.

Zu Beginn der Sitzung in Lorsch haben sich die Teilnehmenden noch einmal über die rechtliche Relevanz der Vorgaben aus dem Bundesverkehrswegeplan zu einer Führung der Trasse südlich von Darmstadt entweder entlang der BAB 67 oder entlang der BAB 5 ausgetauscht. Da dieses Thema in Arbeitsgruppe 4 „Streckenführung Raum Darmstadt und Umgebung“ bearbeitet wird, wurde sich darauf verständigt, die Diskussion in der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe 4 fortzuführen und zu versuchen, einen Vertreter des Regierungspräsidiums oder einen Juristen dazu einzuladen.

Auch die Trassenführung der Neubaustrecke durch den Jägersburger Wald wurde diskutiert. Hessen Forst stellte vor, dass ein westlicher Anschnitt des Waldes weitreichende ökologische und betriebswirtschaftliche Folgen hätte. Umweltgutachter der DB erläuterten ihre Untersuchungsergebnisse. Trotz des Anschnitts des westlichen Waldrandes sei aus umweltfachlicher Sicht ein asymmetrischer Ausbau der BAB 67 nach Osten mit östlich angrenzender Neubaustrecke zu bevorzugen. Möglichkeiten zur Verminderung dieser Folgen durch die frühzeitige Anlage von gestuften Waldrändern wurden diskutiert.

2. Sitzung der Arbeitsgruppe 5 in Lorsch
Foto: Martin Wachter

Ein Schallgutachter stellte die Vorgehensweise der Lärmvorsorgeuntersuchung und erste Ergebnisse der Schutzfallanalysen für die geländegleiche Trassenführung im Bereich Langwaden und Einhausen vor. Anschließend verglich er die geländegleiche Trassenführung mit der von der Region geforderten Führung der NBS in einem bergmännischen Tunnel zwischen Langwaden und Einhausen und stellte die Kosten beider Varianten je gelösten Schutzfall gegenüber.

Präsentation DB Netz AG

Präsentation Mensch vor Verkehr e.V.

Präsentation Hessen Forst

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