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Gemeinsames Treffen der AG 4 und AG 5: Kriterien und Methodik zum Variantenvergleich vorgestellt

Das methodische Vorgehen zur Ermittlung einer Vorzugstrasse war Thema der gemeinsamen Sitzung der beiden Arbeitsgruppen „Streckenführung Raum Darmstadt und Umgebung“ (AG 4) und „Pfungstadt–Lorsch“ (AG 5) am 17. April in Weiterstadt. Der Umweltplaner des Projekts von der Planungsgemeinschaft „Drecker – Froehlich & Sprobeck“ stellte hierzu den Kriterienkatalog und das vorgesehene methodische Vorgehen zur Ermittlung der Vorzugstrasse vor. An dem Treffen nahmen rund 50 Vertreter von Umwelt- und Naturschutzverbänden, Bürgerinitiativen, der Fahrgastverbände sowie der betroffenen Landkreise und Kommunen teil.

Derzeit untersuchen die Umweltplaner anhand der vorgestellten Kriterien die fünf Anbindungskurven der Strecke Mainz–Darmstadt an die Neubaustrecke, die bereits in den letzten Arbeitsgruppensitzungen vorgestellt wurden. Auf Wunsch von Teilnehmern wird als sechste Variante auch eine Anbindung im Raum Darmstadt Süd an die Neubaustrecke entlang der Eschollbrücker Straße in den Vergleich mit aufgenommen. Eine technische Prüfung hat ergeben, dass eine solche Variante sowohl für den Personenverkehr als auch für den Güterverkehr aus Richtung Osten und Westen genutzt werden könnte. Eine weitere Anbindungskurve aus Richtung Westen könnte somit entfallen.

Fotos: Rouven Pelz

Einen Beitrag zur Diskussion lieferte auch ein Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Streckenführung Raum Darmstadt und Umgebung“. Mit seiner Präsentation „NBS durch Darmstadt“ unterstrich er nochmals die Wichtigkeit des Darmstädter Hauptbahnhofs für die Region. Viele der darin enthaltenen Punkte wurden bereits in vorherigen Arbeitsgruppensitzungen detailliert besprochen und von der Bahn als technisch nicht realisierbar erläutert. Die anschließende Diskussion zeigte, dass eine Anbindung Darmstadts an den Personenfernverkehr für viele Mitglieder der Arbeitsgruppen von großer Bedeutung ist.

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