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3. Sitzung der AG 2: Vorschläge zu möglichen Verkehrskonzepten geprüft

Am 22. Februar haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe 2 „Verkehrskonzeption“ in Lampertheim getroffen. Die etwa 40 Teilnehmer beschäftigten sich auf der Sitzung mit Zugzahlen und mit den von Teilnehmern vorgeschlagenen Verkehrskonzepten, die die Bahn geprüft hat.

Fotos: Kristine Darga/Deutsche Bahn AG

Zugzahlen

Die Bahn stellte den Teilnehmern die Methoden zur Erhebung von Ist- und Prognosezugzahlen vor und bezifferte die nach der Prognose 2025 zu erwartende Anzahl von Fern-, Nah- und Güterzügen auf der Neubaustrecke und den Bestandsstrecken, Riedbahn und Main-Neckar-Bahn. Deutlich wurde, dass es aufgrund der geplanten nächtlichen Verkehrslenkung, für die meisten Kommunen an den Bestandsstrecken nachts leiser werden wird.

Verkehrskonzepte

Auf Wunsch von Teilnehmern hat die Bahn Vorschläge zu möglichen Verkehrskonzepten geprüft und die Ergebnisse auf der Sitzung vorgestellt. Untersucht wurden diese Varianten:

  1. Eine Neubaustrecke als reine Güterverkehrsstrecke
  2. Eine Neubaustrecke für Mischverkehr am Tag mit Überholbahnhof
  3. Eine viergleisige Neubaustrecke

Die Bahn kommt zu dem Ergebnis, dass die vorgeschlagenen Konzepte in unterschiedlichem Maße zu einer Entlastung der Bestandsstrecken von Güterverkehr führen, die Nachteile gegenüber der Vorzugsvariante der Bahn jedoch erheblich sind.

So blieben bei einer zweigleisigen Neubaustrecke nur für den Güterverkehr (1.) die Engpässe auf den Bestandsstrecken bestehen. Die Bestandsstrecken wären weiterhin überlastet und es gäbe keine Restkapazitäten für einen Ausbau des Nahverkehrs. Beim Fernverkehr könnten zudem keine Fahrzeitgewinne erzielt werden.

Eine zweigleisige Neubaustrecke mit Mischverkehr am Tage mit einem Überholbahnhof (2.) würde auf den Bestandsstrecken trotz Mehrkosten nur zu einer geringen Entlastung der Bestandsstrecken von Güterverkehr führen. Die Betriebsqualität würde sich verschlechtern und das Übertragungsrisiko von Verspätungen würde steigen.

Die Genehmigungsfähigkeit einer viergleisigen Neubaustrecke (3.) sieht die Bahn als äußerst kritisch an. Vier neue Gleise sind kapazitiv nicht notwendig. Der zusätzliche Flächenverbrauch und die Eingriffe in Natur und Umwelt ließen sich daher nicht rechtfertigen. Zudem wären die Kosten erheblich höher.

Eine zweigleisige Neubaustrecke tagsüber für Fernverkehr und nachts für Güterverkehr hingegen, wie von der Bahn favorisiert, würde den Engpass auflösen und mehr Kapazitäten für den Nahverkehr auf den Bestandsstrecken schaffen. Die Fahrzeiten des Fernverkehrs könnten verkürzt, die Bestandsstrecken von nächtlichem Güterverkehr entlastet werden.

Präsentation DB Netz AG

Präsentation Bürgerinitiative Lampertheim (BILA)

Protokollentwurf

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