Diese Website ist für die Nutzung mit aktuellen Browser-Versionen und auf mobilen Endgeräten (Tablet, Mobiltelefon) optimiert. Die Verwendung von älteren Browsern kann daher zu Fehlern in Darstellung und Funktionalität führen. Bitte verwenden Sie Microsoft Internet Explorer Version 10 oder höher oder eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari oder Opera.

Kopfbild

Bund stellt Ergebnisse der Knotenuntersuchungen vor

Ergebnisoffene Variantenprüfung startet – Variantenentscheid für Ende 2019 geplant

Auf der fünften Sitzung des Beteiligungsforums Rhein/Main–Rhein/Neckar besprachen die Teilnehmer die Ergebnisse der Knotenuntersuchungen Frankfurt und Mannheim, den Entwurf des Deutschlandtakts sowie den anstehenden Variantenvergleich. Bis Ende des Jahres soll die Vorzugsvariante für die Neubaustrecke zwischen Zeppelinheim und Mannheim-Waldhof bestimmt sein. Die Bahn kündigte hierzu eine ergebnisoffene Variantenprüfung an und stellte die Varianten der Vorauswahl vor.

Südanbindung Darmstadts wird in die Variantenuntersuchung aufgenommen

Ein Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellte zunächst den Entwurf des Deutschlandtakts und die Ergebnisse der Knotenuntersuchungen Frankfurt und Mannheim vor. Als kürzeste Fahrzeit zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Mannheim Hauptbahnhof bestätigt der Entwurf des Deutschlandtakts die 29 Minuten des Zielnetzfahrplans zum Bundesverkehrswegeplan 2030. Damit werden die 29 Minuten als wichtige Zielvorgabe für das Projekt bestätigt. Im Entwurf des Deutschlandtakts ist zudem eine südliche Anbindung Darmstadts in Richtung Mannheim enthalten. Die Südanbindung Darmstadts wird daher in die Variantenuntersuchung aufgenommen.

Knotenuntersuchung Mannheim bestätigt Endpunkt der Neubaustrecke in Mannheim-Waldhof

Bei der Knotenuntersuchung Mannheim wurde geprüft, ob die Schienenkapazitäten in Mannheim ausreichen, um den prognostizierten Schienenverkehr aufnehmen zu können. Die Gutachter des Bundes kommen zu dem Ergebnis, dass dies durch eine Reihe kleinräumiger Maßnahmen weitgehend gewährleistet werden kann. Teilnehmer des Beteiligungsforums sehen dies aufgrund der damit verbundenen Schallbelastung kritisch. Vor dem Hintergrund verbleibender Engpässe soll nun in Abstimmung mit allen Beteiligten untersucht werden, ob es alternative Möglichkeiten der Streckenführung gibt, welche alle Engpässe wirtschaftlich auflösen. Da das Projekt „Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar“ in Mannheim-Waldhof endet, wird diese Untersuchung im „Beteiligungsforum Mannheim–Karlsruhe“ besprochen werden, das im Laufe des Jahres für den Raum südlich von Mannheim-Waldhof unter Führung der Projektleitung für die Neu- und Ausbauvorhaben im Korridor Mannheim–Karlsruhe eingerichtet wird. Die Bahn hat zugesichert, beide Beteiligungsforen eng miteinander zu verzahnen.

Die Bahn stellte zudem das Variantenspektrum des anstehenden Variantenvergleichs vor. Neben der Südanbindung Darmstadts wird auch die Durchfahrung Darmstadts mit Weiterführung der NBS entlang der Autobahn 67 beziehungsweise Autobahn 5 in die Vorauswahl des Variantenvergleichs aufgenommen. Auf der nächsten Sitzung des Beteiligungsforums im April 2019 werden die Streckenführungen der Varianten und die Methodik des Variantenvergleichs besprochen.

Zurück