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Bewertungsergebnisse sprechen für „Schnelle Tunneldiagonale“ zwischen Lorsch und Mannheim

Auf der achten Sitzung des Beteiligungsforums in Mannheim wurden die Bewertungsergebnisse des Variantenvergleichs zwischen Lorsch und Mannheim von Vertretern der Bahn und Umweltgutachtern vorgestellt. Insgesamt wurden acht Varianten intensiv untersucht und bewertet. Das Ergebnis: Eine Diagonale mit langem Tunnel ist die für Mensch und Umwelt verträglichste Variante.

Aufgrund besonders sensibler Umweltbereiche und Gemeinwohlbelange hat die Bahn drei diagonale Streckenführungen sowie fünf Bündelungsvarianten östlich und westlich der A67 zwischen Lorsch und Mannheim verkehrlich, umweltfachlich, technisch und wirtschaftlich bewertet. Darunter auch der Vorschlag des Kreises Bergstraße, der eine Bündelung der Bahnstrecke westlich der A67 und anschließend parallel zur A6 mit einer abschnittsweisen Tunnelführung vorsieht.

Fotos: Kristine Darga/Deutsche Bahn AG

Von acht betrachteten Streckenführungen ist die diagonale Trasse am verträglichsten

„Die Diagonale im Tunnel ist aus unserer Sicht die bestmögliche Streckenführung zwischen Lorsch und Mannheim. Mit der Neubaustrecke wird es in der Region nachts deutlich leiser. Es gehen keine landwirtschaftlichen Flächen verloren“, erklärt Jörg Ritzert, Projektleiter der DB Netz AG für die Neubaustrecke Rhein/Main–Rhein/Neckar.

Die Vorteile dieser Variante: Von den insgesamt 14,8 km der Diagonalen zwischen Lorsch und Mannheim-Waldhof verlaufen bei der schnellen Tunneldiagonalen 10,2 km im Tunnel. Nach Fertigstellung der Trasse können Landwirte ihre Äcker wie gewohnt bewirtschaften und der Wald auf dem Tunneldeckel nachwachsen.

Die weiteren Schritte: Die Bahn wird die Anbindung Darmstadts und den Streckenverlauf zwischen Langwaden und Einhausen/Lorsch betrachten und anschließend den Gesamttrassenvergleich durchführen. Dabei werden mögliche Streckenführungen entlang der A67 und A5 miteinander verglichen. Für die Gesamttrasse ist eine Entscheidung für den Frühsommer 2020 vorgesehen.

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