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Beteiligungsforum tagt in Gernsheim

Auf der vierten Sitzung des Beteiligungsforums am 8. Mai in Gernsheim hat die Bahn den etwa 80 Vertreterinnen und Vertretern der Region den aktuellen Stand aus den Arbeitsgruppensitzungen und die nächsten Planungsschritte vorgestellt. Themen waren dabei die Verkehrskonzeption der Neubaustrecke und der anstehende Variantenvergleich zur Streckenführung im Raum Darmstadt.

4. Sitzung des Beteiligungsforums Rhein/Main–Rhein/Neckar in Gernsheim
Foto: Martin Wachter

Vorschläge aus den Arbeitsgruppen

In der Arbeitsgruppe „Verkehrskonzeption“ hatten Teilnehmer Vorschläge eingebracht, wie der Güterverkehr, der Personenfern- und Nahverkehr zwischen der Neubaustrecke, der Riedbahn und der Main-Neckar-Bahn aufgeteilt werden könnten. Die Bahn hat alle Vorschläge geprüft und kommt zu dem Ergebnis, dass eine zweigleisige Neubaustrecke für den schnellen Personenfernverkehr am Tag sowie den Güterverkehr in der Nacht die Voraussetzungen am besten erfüllt. Die Bürgerinitiative BI NOBL schlug vor, die Idee der Viergleisigkeit weiterzuverfolgen - also zwei Gleise für den Personenfernverkehr und zwei eigene Gleise für den Güterverkehr. Dies ist derzeit im bestehenden Auftrag des Bundesverkehrswegeplans allerdings nicht enthalten. Die Teilnehmer einigten sich darauf, nach Erscheinen der Knotenuntersuchung Mannheim und der Zugzahlen 2030, die Themen Güterverkehr, Nahverkehr und Schallentwicklung in den jeweiligen Arbeitsgruppen nochmals vertieft zu behandeln.

4. Sitzung des Beteiligungsforums Rhein/Main–Rhein/Neckar in Gernsheim
Foto: Martin Wachter

Der anstehende Variantenvergleich im Raum Darmstadt war ebenfalls Thema der Sitzung in Gernsheim. Projektleiter Jörg Ritzert stellte hierzu die Kriterien und die Methode vor, die zuvor in der gemeinsamen Sitzung der Arbeitsgruppen „Streckenführung Raum Darmstadt und Umgebung“ (AG 4) und „Pfungstadt-Lorsch“ (AG 5) detailliert besprochen wurden.

Mit dem Variantenvergleich im Dreieck Lorsch/Viernheim/Mannheim kann erst begonnen werden, wenn die Ergebnisse des Bundes zur Knotenuntersuchung Mannheim vorliegen. Diese werden im Herbst in der zuständigen Arbeitsgruppe besprochen.

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